Die Palliativstation am UKE

Die spezialisierte stationäre Palliativversorgung der Patienten auf der Palliativstation am UKE ist integraler Teil des Universitären Cancer Center Hamburg (UCCH) unter dem Dach des Hubertus Wald Tumorzentrums. Sie erfolgt interdisziplinär durch ein Team aus speziell ausgebildeten Ärzten, Pflegekräften, Psychologen, Sozialarbeitern, Physiotherapeuten, Musik- und Kunsttherapeuten, Seelsorgern und ehrenamtlichen Mitarbeitern, um möglichst vielen Bedürfnissen und Problemen der Patienten und ihrer Angehörigen gerecht werden zu können.

Die Palliativstation verfügt über 12 Einzelzimmer mit jeweils einem eigenem Bad. Die Patientenzimmer bieten den Angehörigen genügend Platz, um dort mit zu übernachten. Außerdem befinden sich auf der Palliativstation speziell eingerichtete Therapie- und Gesprächsräume für psychosoziale Betreuung, Musik- oder Kunsttherapie sowie Aufenthaltsräume für Patienten und Angehörige mit Zugang zum stationseigenen Balkon.

Ziel der Behandlung: Ziel ist die Stabilisierung und Linderung körperlicher Beschwerden und/oder psychosozialer sowie spiritueller Probleme, um so eine Weiterversorgung Zuhause oder in anderen Einrichtungen, wie z.B. einem Hospiz oder Pflegeheim, zu ermöglichen. Daher wird in der Regel eine begrenzte Aufenthaltsdauer auf der Palliativstation angestrebt.

Aufnahme: Die Übernahme auf die Palliativstation ist von allen Kliniken des UKEs, aber auch von Zuhause oder aus anderen Kliniken nach vorheriger Anmeldung durch die behandelnden Ärzte möglich. Innerhalb des UKEs erfolgt vor Übernahme ein palliativmedizinisches Konsil, das einen ersten Kontakt mit dem palliativmedizinischen Team und die Planung der folgenden Versorgung auf der Palliativstation ermöglicht.

Besuchszeit: Es bestehen keine eingeschränkten Besuchszeiten. Patienten können rund um die Uhr von ihren Angehörigen besucht werden. Angehörige werden auf Wunsch in die Pflege mit einbezogen. Eine Übernachtung im Zimmer des Patienten auf der Station ist selbstverständlich möglich, sofern dies gewünscht wird.

Stationsabläufe: Es gehört zu unseren Grundüberzeugungen, dass unsere Patienten die ihnen verbleibende Zeit auf der Palliativstation erfüllt und intensiv erleben sollen. Deshalb sollen sie die Gestaltung ihres Tagesablaufs selbst bestimmen. Hierzu gehören die Weck- und Ruhezeiten genauso wie die Pflege- und Essenszeiten.

Die Planung von psychosozialen und therapeutischen Maßnahmen wird für jeden Patienten individuell abgestimmt. Und auch die ärztlichen und interdisziplinären Visiten erfolgen flexibel und nach Absprache.

 

Das multiprofessionelle Team der Palliativstation:

Ärztliche Leitung:
Prof. Dr. Karin Oechsle
Vertretung:
Dr. Dr. David Blum
Priv.-Doz. Gunhild von Amsberg

Stationsärzte:
Ärzte der 2. Medizinischen Klinik und aus der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie

Pflegerische Leitung
Cornelia Hlawatsch

Pflegeteam
Gesundheits- und Krankenpfleger der 2. Medizinischen Klinik, Bereich Palliativmedizin

Physiotherapie
Laurien Wannke

Psychoonkologie
Dipl.-Soz. Anneke Ullrich
Dipl.-Psych. Kirsten Sturm

Musiktherapie
Sarah Böhmer, Musiktherapeutin und Dipl. Instrumentalpädagogin
Marieke Bothe, Musiktherapeutin M.A. und Dipl. Musikpädagogin

Kunsttherapie
Dipl. Psych. Christa Süß-Gassner, Kunsttherapeutin

Seelsorge
Dr. Dorothee Haart

Sozialdienst
Dipl. Soz. Päd. Silke Bars

Ernährungsberatung
Diätassistentinnen der Klinik Gastronomie Eppendorf (KGE); nach Ihren Wünschen umgesetzt durch die Versorgungsassistenten der Station

Ehrenamtliche:
Margrit Schlankardt, Ilona Wany, Dr. Christa Holstein, Sebastian Berkemeier

Es besteht eine enge Kooperation mit dem Schmerzdienst der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, UKE.

 

 

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