In den letzten Jahren hat die Mitbetreuung von Angehörigen – auch durch die wissenschaftliche Arbeit der Palliativmedizin am UKE – als integraler Bestandteil der Palliativversorgung und Hospizarbeit zunehmend an Bedeutung gewonnen und Eingang in fachliche Standards gefunden. Parallel dazu wurden in Deutschland und Österreich in unterschiedlichen Arbeitsgruppen Ansätze zur strukturierten Bedarfserfassung bei Angehörigen entwickelt.
Sowohl die AG Palliativmedizin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin unter maßgeblicher Leitung von Prof. Dr. Karin Oechsle, Palliativmedizin am UKE, als auch die österreichisch-deutsche Interessengemeinschaft KOMMA verfolgen dabei das Ziel, durch eine systematische Bedarfserfassung sicherzustellen, dass Bedürfnisse und Belastungen von Angehörigen im Versorgungsprozess besser und rechtzeitiger erkannt und dann entsprechend adressiert werden können.
Um Fachpersonen eine konkrete Orientierung für den Einsatz dieser Bedarfserfassungsinstrumente zu bieten, wurde das vorliegende Referenzpapier erarbeitet, das von den Deutschen und Österreichischen Fachgesellschaften bzw. Verbänden der Palliativversorgung und Hospizarbeit offiziell unterstützt wird. Hier das vollständige Referenzpapier: